Donnerstag, 31. Januar 2019

Wissenschaftscomics für Kids gesucht - 4 Mal 12.000 Euro Preisgeld!



Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) schreibt einen Wettbewerb für Wissenschaftscomics für Kids aus.

Comiczeichner/innen sind eingeladen, teilzunehmen:
  • Die Ausschreibung richtet sich an professionelle Comiczeichner/innen. 
  • Gefragt sind Comics für 8- bis 12-Jährige, die die Faszination des Forschens vermitteln und den Entdeckergeist der Kinder wecken. 
  • Die Comics sollen jeweils 20 Seiten umfassen und in deutscher Sprache sein. 
  • Die Themen können frei aus den Forschungsbereichen der 28 Akademieinstitute gewählt werden (von Archäologie über Sozialwissenschaften bis Weltraumforschung, mehr hier)
Für die vier besten Comics werden Preise vergeben. Zu gewinnen gibt es 4 Mal 12.000 Euro!

Zur Teilnahme sind vier Beispielseiten und ein Exposé des geplanten Comics, Beispiele aus bisherigen Comic-Arbeiten sowie ein Lebenslauf erforderlich.

Bewerbungen können bis 15. Februar 2019 eingereicht werden.

Eine Jury, bestehend aus Vertreter/innen der ÖAW und des Stadtschulrats Wien, bestimmt die Sieger/innen. Die prämierten Comics werden für das Schuljahr 2019/2020 veröffentlicht und kostenfrei im Web zur Verfügung gestellt.

Alle weiteren Infos inklusive Ausschreibung und Teilnahmebedingungen zum Downloaden gibt es auf der Webseite der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: Comics für Kids-Wettbewerb

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Donnerstag, 24. Januar 2019

Comic-Symposium Berlin: "Motive von Angst und Wut"



Das Comic-Kolloquium in Berlin veranstaltet im Februar ein Symposium mit dem Thema "Motive von Angst und Wut – Emotionen im und um den Comic" 

Das Berliner Comic-Kolloquium nimmt die aktuellen Debatten um Wut und Angst in der Gesellschaft zum Anlass, sich am 9. Februar 2019 mit den comicspezifischen Darstellungsformen dieser Emotionen, den Motiven von Wut und Angst im Comic, aber auch mit den von Comics ausgelösten Emotionen, der Manipulation der Leser*innen durch den Comic und durchaus auch mit der (vor nicht allzu langer Zeit noch sehr verbreiteten) Angst vor und Wut auf den Comic zu befassen.

Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Comic-Kolloquiums: Comic-Symposium am 9.2.2019: Motive von Angst und Wut – Emotionen im und um den Comic

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Und noch ein Termin aus dem Bereich Comic und Wissenschaft:

An der Uni Köln organisiert die AG Comicforschung im März einen Workshop zum Thema "Comics/Fandom". Der Workshop-Termin is 28./29.3., Anmeldung bis 17.3.

In our 2019 Workshop on Comics/Fandom, we want to address possible overlaps and frictions between Comics Studies and Fan Studies

Weitere Infos ebenfalls auf der Webseite: AG Comicforschung - Work Schedule "Comics/Fandom"

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Dienstag, 22. Januar 2019

Interview mit Aljoscha und Johannes ("Konami Code")




"Die Einführung einer neuen Spiel-Konsole ist ein freudiges Ereignis für die Menschheit. Doch was wäre, wenn eine mysteriöse Macht unsere nerdigen Sehnsüchte für ihre eigenen Ziele missbrauchen würde?"

Im "Test your Limit" myComics-Wettbewerb standen 10 Stories zur Wahl, wie immer in den verschiedensten Stilrichtungen und Formaten.

Mit einem nerdigen Gemeinschaftscomic nahmen Aljoscha Jelinek und Johannes Lott am Wettbewerb teil: in "Konami Code" werden Videospiele zum Manipulationsinstrument von Aliens. Der rasante Comic, der fast ohne Worte auskommt, nimmt die Leser mit auf eine doppelbödige Achterbahnfahrt durch die möglichen Risiken und Nebenwirkungen der vernetzten Welt.

Wie immer wollten wir mehr zu den Gewinner-Comics wissen, und haben die Chance genutzt, Aljoscha und Johannes zu ihrer Story und anderen Projekten zu interviewen:

Woher kam die Idee zu "Konami Code"?

Aljoscha: Natürlich kam mir die Idee beim Zocken. Nintendo Spiele sind so perfekt, dass meine Hände beim Spielen immer so nervig am Controller kleben. Vor allem „Mario Galaxy“ ist so himmlisch genial, als hätte eine höhere Macht es extra für mein irdisches Vergnügen angefertigt. Kein Wunder, dass wir willenlosen Menschen da in Gefahr laufen süchtig zu werden.

Und als ich so fröhlich mit Mario meine Sterne sammelte, schoss mir der Gedanke in den Kopf, wie wohl eine feindliche Alien Rasse es anstellen würde, sich unsere Sucht für Videospiele zunutze zu machen. Vielleicht sind ja kleine graue Männlein aus Outer Space für so Spielereihen wie „Dragon Quest“ verantwortlich, deren aktuelle Version ganz Japan zum Stillstand bringt. Verwaiste Straßen, leere U-Bahnen, als hätte Thanos mit den Infinity-Fingern geschnippt.


Auf einer zweiten Ebene stellte sich für mich auch ständig die Frage, inwieweit wir von modernen Spielen heutzutage fremdgesteuert werden? Zum Beispiel mit Lootboxen und manipulativen Game-Design. Können unsere dopaminsüchtigen Hirne da noch Widerstand leisten oder werden wir bereits vorbereitet für unsere Zwangsarbeit in den Plasmaschmieden des Orion-Gürtels? Argh, egal....nur noch Drei Sterne.

Ist „Konami Code?“ euer erstes gemeinsames Projekt? Wie läuft die Zusammenarbeit bei euch?

Aljoscha: Johannes und ich haben schon einige Stories zusammen ausgetüftelt. „Der Duft von Ramen“ und „Die letzte Fähre“ sind zwei feine Kurzgeschichten aus den letzten Jahren - „Der Duft von Ramen“ könnt ihr in WHOA! COMICS 10 lesen (Plem Plem Productions). Und natürlich auch hier auf mycomics.

"Der Duft von Ramen" - online bei myComics

„Konami-Code“ hatten wir vor einigen Monaten für die deutsche Comic-Anthologie Jazam! angefertigt. Jo hatte sich eine Horror-Story ohne Worte gewünscht. Ich pitchte ihm ein paar Ideen und er entschied sich für den „Konami-Code“ Einfall. Wir einigten auf den ungefähren Umfang und ich schrieb ein Skript mit Panelbeschreibungen. Das Storyboard erledigten wir gemeinsam an einem Nachmittag.

Jo ist zum Glück ein extrem schneller Scribbler. Dann lag alles in seinen talentierten Händen bei der Ausarbeitung. Das Jazam-Team hatte noch ein paar gute Anmerkungen, die Johannes ausgebessert hat und fertig war das Ding. Johannes und ich sind generell recht zügig in der Umsetzung von unseren Geschichten, und obwohl „Konami-Code“ mit ein paar Tweaks noch besser hätte sein können, sind wir zufrieden. Lieber einmal ein Projekt schnell raushauen als monatelang über Zehn Seiten grübeln. Wir haben Beide wieder viel gelernt.

Wo findet man mehr von euch?

Aljoscha: Ich arbeite gerade zusammen mit Martin Rathscheck an einer Graphic-Novel über die fantastischen Abenteuer des Orchideenjägers Wilhelm Micholitz. Den aktuellen Stand findet ihr auf unserer Instagram Page: @kingoforchidscomic

King of Orchids - Instagram

Mein zweites Projekt ist der Shonen Manga „The Last Echo“, an dem ich zusammen mit der talentierten @blackiithedonut arbeiten darf. Viel Action, Humor und fliegende Oktopusse en Masse.

Panels aus "Last Echo" - mehr auf Insta

Und schaut doch auf mal auf www.megaliferadio.net vorbei und hört in unseren Comic-Podcast „Heldensofa“ rein, den ich zusammen mit „Lootboy“ Schreiber Maurice Alain betreibe. Unser Sofa ist der ideale Einstieg in die Welt der Superhelden Comics.

Podcast "Heldensofa"

Johannes: Man findet Material von mir unter meinem vollen Namen Johannes Lott auf so ziemlich allen wichtigen Social media Kanälen, von Facebook über Instagram und Twitter. Zur Zeit lade ich dort vor allem Skizzen hoch, da ich neben meinen Illustrations-Aufträgen (leider) wenig zum Comiczeichnen komme.

Leisure Suit Larry
Mein letztes größeres Projekt war es, als Background-Artist das neue „Leisure Suit Larry“ Spiel von Crazy Bunch (aus Hamburg) mitzugestalten.

myComic: PS: ... und bei myComics gibt es aktuell einen neuen Beitrag von Johannes Lott, "Die Wasserrutschenchroniken" - Eine Sammlung der 25 ersten Cartoons der Serie, die nach dem atomaren Weltkrieg spielt: in den Chroniken überlebt ein Teil der Menschheit in der größten Wasserrutsche der Welt...

"Die Wasserrutschen-Chroniken" - Leseprobe bei myComics

Was sind eure aktuellen Favoriten auf myComics? 

Aljoscha: Den Künstler „Q“- Christian Scharfenberg find ich sehr unterhaltsam. „Nazistic Park“ ist superwitzig. Seine Sachen sollten alle bei „Mad“ oder „Titanic“ erscheinen, dann würde ich die auch wieder kaufen. Piers Goffart natürlich. Jedes Panel ein potenzielles Poster für die Studi-WG! Sebastian Kempke und seine Buddelfisch/Sturmboje Crew natürlich nicht vergessen. Top Qualität Horror und Mystery aus norddeutschen Landen. Olli Mielke und Hannes Radke mit Nigunegu ;). Guilty Pleasure für alle erfolglosen Frauenhelden.

Johannes: Alles, was Aljoscha sagt! :) Außerdem würde ich noch Matthias Lehmann, aka Comicmatscher erwähnen. Ein wahnsinnig guter ausdrucksstarker Zeichner, zuletzt mit „Das Fremde“ auf mycomics vertreten

Vielen Dank für das Interview!


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Weitere myComics-Interviews und Links gibt es hier: myComics Interviews + Wettbewerbe

Montag, 21. Januar 2019

Marvel-Tag am Samstag, 26. Januar!


Am 26. Januar ist Marvel Tag! 

Bei über 80 Comichändlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird der Marvel Neustart gefeiert - mit exklusiven Vorverkäufen, streng limitierten Variants und vielen Gratis-Extras!

Natürlich gibt es auch wieder einen Gratis-Comic - dieser enthält 3 Previews der jetzt startenden Serien. Mehr zum Neustart gibt es übrigens hier im Blog: Marvel Neustart + Leseprobe

Welche Händler teilnehmen?
Das kann man bequem online in der Marvel Tag Liste checken.

Viel Spaß beim Marvel Tag!


Mittwoch, 16. Januar 2019

Neue jährliche Comic-Bestenliste - Platz 1 in 2018: "Monster"


Es gibt eine neue jährliche Comic-Bestenliste, bei der eine Vielzahl von Kritikern mitwirken - die Info dazu kam diese Woche im Börsenblatt:

29 Kritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die regelmäßig Comics, Manga und Graphic Novels besprechen, werden künftig jährlich eine gemeinsame Jahresbestenliste zusammenstellen.

Für 2018 wurde diese Liste zum ersten Mal erstellt, die Top Ten ist online bei "Comic - Das Magazin für Comic-Kultur" und auch direkt hier im Blog: 


Die Top-Ten der Comic-Bestenliste 2018
Platz 1: Emil Ferris: "Am liebsten mag ich Monster", Panini
Platz 2: Flix: "Spirou in Berlin", Carlsen
Platz 3: Tillie Walden: "Pirouetten", Reprodukt
Platz 4: Pascal Rabaté nach Alexej Tolstoi: "Der Schwindler", Schreiber & Leser
Platz 5: Pascal Jousselin: "Unschlagbar! 1: Gerechtigkeit und Gemüse", Carlsen
Platz 6: Inio Asano: "Die Zeit am Abgrund", Tokyopop UND Émile Bravo: "Spirou oder: die Hoffnung", Teil 1, Carlsen
Platz 8: Terry Mooere: "Motor Girl", Schreiber & Leser UND Antonia Kühn: Lichtung", Reprodukt
Platz 10: Jeff Lemire (Szenario) & Dean Ormston, David Rubin (Zeichnungen): "Black Hammer", Splitter UND Mikael Ross: "Der Umfall", Avant

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Den ersten Platz belegt in 2018 - ein Favorit von vielen der Teilnehmer - die außergewöhnliche Graphic Novel "Am liebsten mag ich Monster" von Emil Ferris, über die wir bereits berichtet haben:
Der Mystery/Crime-Comic erzählt die Geschichte der 10-jährigen Karen Reyes und spielt im Chicago der 1960er Jahre. Vordergründig geht es dabei um den Tod ihrer Nachbarin, den Karen aufzuklären versucht.

Um diese Story herum ranken sich aber viele Subebenen, bei denen es um das Erwachsenwerden, Andersartigkeit und Ausgrenzung geht.

Die Graphic Novel ist die erste Comicveröffentlichung von Emil Ferris, und ein Überraschungsgewinner bei den Eisner Awards (mehr dazu hier im Blog).

Bei myComics ist jetzt eine Leseprobe des 420-seitigen Werks online: "Am liebsten mag ich Monster"

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Samstag, 12. Januar 2019

Stellenanzeigen-Tipp für Comic- und Stickerfans



Tipp für Comicfans und Stickerfans, die auf Jobsuche sind: Panini sucht eine/einen Marketing Assistentin/Marketing Assistent Online & Digital und eine/einen Netzwerk-/Systemadministrator.

Hier ist die Info, ist auch online im Panini Newsroom:
 
Die Panini Verlags GmbH ist der Produzent der weltbekannten Fußball-Sammelbilder zu Welt- und Europameisterschaften und Deutschlands größter Kinder- und Jugendverlag sowie Deutschlands größter Comicverlag mit den großen US-Lizenzen Marvel und DC Comics. Das deutsche Tochterunternehmen der italienischen Panini S.p.A. mit Hauptsitz in Stuttgart veröffentlicht jährlich rund 130 Buchtitel, 350 Comictitel, 70 Magazintitel und 20 bis 25 Sticker- und Sammelkarten-Kollektionen.

Für unseren Standort im Stuttgarter Westen suchen wir eine/einen Marketing Assistentin/Marketing Assistent Online & Digital und eine/einen Netzwerk-/Systemadministrator

Interesse? Schicken Sie uns eine E-Mail mit den Bewerbungsunterlagen an personal(at)panini.de

Alle Infos in den folgenden Stellenanzeigen als PDF: Stellenausschreibung_IT_SystemAdministration Stellenausschreibung_MarketingAssistentIn_OnlineDigital 


Mittwoch, 9. Januar 2019

Comic-Wettbewerb: Helden des Alltags



Die Initiative "Wilhelm Busch & Co. – Der Wolfenbütteler Comicpreis" schreibt zum 2. Mal den Wilhelm Busch Comicpreis aus. Schulklassen aller Schulformen ab der achten Klasse und einzelne Jugendliche bis zum Alter von 20 Jahren können sich daran beteiligen.
  • Gesucht werden gezeichnete oder digital bewegte Comics. 
  • Das Thema lautet: Superhelden des Alltags. Das können beispielsweise Familienmitglieder, Freunde oder Lehrer sein.
  • Einsendeschluss ist der 15. Februar 2019
  • Weitere Infos gibt es auf der Webseite: www.busch-comicpreis.de 

Das Ziel der Initiative "Wilhelm Busch & Co. – Der Wolfenbütteler Comicpreis" ist es, junge Menschen an das Werk des Dichters und bildenden Künstlers heranführen und sie ermuntern, selbst als Zeichner und Texter von Comics aktiv zu werden.

Wilhelm Busch hat  viele Jahre lang den Ort Wolfenbüttel als Feriengast besucht. Hier ruhte er sich aus, hier malte und zeichnete er.


Dienstag, 8. Januar 2019

Interview mit Vinny-Vieh ("Carrier of the Mask")



"In einer Welt, in der ein Menschenleben nichts mehr wert ist, verliert Dion beide Arme durch eine Landmine. Seine einzige Hoffnung ist eine Maske aus dem verbotenen Land." 

Im "Test your Limit" myComics-Wettbewerb standen 10 Stories zur Wahl, wie immer in den verschiedensten Stilrichtungen und Formaten.

Vinny-Vieh nahm zum ersten Mal im Wettbewerb teil. Ihr Beitrag stammt aus ihrer dunklen Fantasy-Story "Carrier of the Mask" und hat den Titel "The First Step Into Hell". Sie  verbindet gekonnt ein persönliches Einzelschicksal mit einer fiktiven Geschichte der Menschheit und einer Fantasy-Welt. 

Wie immer wollten wir mehr zu den Gewinner-Comics wissen, und haben die Chance genutzt, Vinny-Vie zu ihrem Comic und zu aktuellen Projekten und Aktivitäten zu interviewen:


Woher kam die Idee zu "Carrier of the Mask“?

Mit “Carrier of the Mask” wollte ich einen Comic im Manga-Stil kreieren der sich an Erwachsene richtet und dabei bis an meine Grenzen gehen. Kompromisslos, düster, aggressiv und vor allem unkonventionell.

Woran arbeitest du gerade? 

An “Carrier of the Mask: Volume 2” natürlich. Es sollen insgesamt 7 Volumes werden. Auf meinen sozialen Netzwerken (facebook, instagram, twitter) sowie auf meiner Website werde ich regelmäßig Updates liefern.



Wann hast du mit dem Comiczeichnen angefangen, und wie kamst du dazu? 

Seit ich als Schüler einen Bibliotheksausweis erhielt. In der Bibliothek habe ich zum ersten mal Mangas entdeckt (Dragon Ball, Neon Genesis Evangelion etc.). Kurz darauf griff ich selbst zum Stift und produzierte Comic-Hefte am Fließband.

Das erste Comicheft, das du dir selbst gekauft hast, war: 
Das erste Sailor Moon Comic Heft im Kiosk (1999). Die waren unter Mädchen sehr beliebt.

Wenn du dich für eine Woche in eine Comicfigur verwandeln könntest, wer würdest du dann sein? 
Da die meisten Comicfiguren die ich kenne ein schweres Schicksal haben oder in einer dystopischen Welt leben, würde ich meine Haut nicht verlassen wollen. Die einzige Ausnahme: Pokemon Trainer. Der allerbeste zu sein für ‘ne Woche wäre schon ganz cool.

Was sind Deine aktuellen Favoriten auf myComics? 
Die Neuauflage von “20th century boys”, da ich seit “Monster” ein großer Fan von Naoki Urasawa bin. Von den independent Artist lese ich am liebsten “Apfel” und “Anita” von Michael Wild. Sein kreativer und derber Humor bringt mich jedes mal zum lachen. Ebenso lustig sind die Comics von ClownCatComics. Zum Inktober-Warm-Up hatte er die tollsten Ideen.

Vielen Dank für das Interview!


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Weitere Interviews + Links:

Mehr von Vinny-Vieh gibt es auf ihrer Webseite VinnyVieh - Carrier of the Mask

Weitere myComics-Interviews und Links gibt es hier: myComics Interviews + Wettbewerbe

Montag, 7. Januar 2019

Angoulême Comicfestival: Infos, Comicpreis, Links



Das erste große Comicfestival des Jahres findet in Frankreich statt: vom 24. bis 27. Januar 2019 treffen sich Comiczeichner und Leser für vier Tage zum "Festival International de la Bande Dessinée" in Angoulême.

Infos zum Festival:
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Eindrücke vom Festival...

...gibt es bei Twitter unter #angouleme + @bdangouleme

...und auf Instagram: #angouleme + @bdangouleme

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Grand Prix: Nominierte Comics 


Die nominierten Beiträge für den Comicpreis von Angoulême sind auf der Festival-Seite online, jeweils mit Leseprobe - einfach auf die Comic-Cover klicken um zu den Leseproben und die weiteren Infos zu kommen: SELECTION OFFICIELLE 2019

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Ausstellungen und Programm




Auf der Webseite gibt es einen Überblick mit Infos zum Programm und den Ausstellungen: Programme 2019 Expositions



Dienstag, 1. Januar 2019

Comicbuchpreis Ausschreibung 2020 + Bisherige Preisträger




Comicbuchpreis der Leibinger Stiftung

Der Comicbuchpreis wird jährlich für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist. Die Bewerbungsarbeit sollte den Umfang für einen Band haben. Die Bewerbungsarbeit darf bis zur Preisverleihung im April/Mai des Folgejahres nicht als Ganzes publiziert sein.

Der Comicbuchpreis ist seit Juni 2018 mit 20.000 Euro dotiert, der Preisträger erhält außerdem eine Skulptur und eine Urkunde. Auszüge aus dem prämierten Band werden in einer Ausstellung im Stuttgarter Literaturhaus gezeigt. Bei der Eröffnung dieser Ausstellung findet die offizielle Preisverleihung des Comicbuchpreises statt. Die Ausstellung soll nach einigen Monaten außerdem im Literarischen Colloquium Berlin gezeigt werden.

Neben dem Preisträger würdigt die Jury außerdem gute Bewerbungsarbeiten als Finalisten. Die so ausgewählten Künstler erhalten zukünftig jeweils 2000 Euro, eine Urkunde und eine kleine Skulptur.

Der Bewerbungszeitraum läuft vom 1. Januar bis 30. Juni 2019.


Bisherige Preisträger und Finalisten 
  • Die Preisträgerin 2019 ist Anke Kuhl mit Ihrer Arbeit "Manno". Anke Kuhn studierte Kunstpädagogik, anschließend Freie Bildende Kunst sowie Visuelle Kommunikation. Anke Kuhn arbeitet freiberuflich als Illustratorin und Autorin für verschiedene Verlage und lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.
  • Die Preisträger 2018 sind Thomas Pletzinger (Autor) und Tim Dinter (Illustrator) mit ihrem gemeinsamen Comicprojekt "Blåvand", das sich um das Thema Entwicklungshilfe dreht.
  • Die Preisträgerin 2017 ist Tina Brenneisen. Sie wurde aus 78 Bewerbungen zur Comicbuchpreisträgerin gewählt. Tina Brenneisen, 1977 in Dresden geboren, studierte Psychologie und Philosophie an der TU Dresden und der FU Berlin. Sie arbeitet unter dem Pseudonym PoinT als Comiczeichnerin und Karikaturistin in Berlin und ist Gründerin der Parallelallee, einem kleinen, unabhängigen Verlag für Comics und illustrierte Literatur.
  • Der Preisträger 2016 ist Uli Oesterle, der seine Bewerbungsarbeit "Vatermilch" als fiktive Biografie über die dreißigjährigen Abwesenheit seines Vaters und als eine Geschichte über Wiedergutmachung verfasste. Oesterle ist es ein Anliegen, das schwere Thema in seinem grafischen Roman unterhaltsam und nicht ohne Humor zu erzählen.
  • Die Preisträgerin 2015 ist Birgit Wehye, die in Ihrer Arbeit "Madgermanes" die übliche Perspektive eines deutschen Blicks auf die Welt umdreht und von den Erfahrungen mosambikanischer Vertragsarbeiter in der DDR der achtziger Jahr erzählt.
  • Auf der Webseite der Leibinger Stiftung werden auch die Finalisten des Comicbuchpreises 2016 und die Finalisten des Comicbuchpreises 2015 vorgestellt.

Links
Weitere Infos: Comicbuchpreis der Leibinger Stiftung

Weitere Wettbewerbe und Deadlines gibt es im Comic-Kalender
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