Dienstag, 17. November 2015

Reading Panels in Freiberg am 19. November


Am Donnerstag, 19. November ist es wieder soweit: Reading Panel Zeit, diesmal in der Bergakademie in Freiberg! 

Diesmal sind mit dabei:
  • Adrian vom Baur, er liest aus "Hipsters vs." 
  • Matthias Lehmann, der neulich den myComics-Wettbewerb gewann, mehr dazu im Interview
  • David Koslowski 
  • Katja Klengel
Reading Panels sind Comic Lesungen. Dabei werden die Comics live gelesen, und parallel auf Leinwand projiziert. Gestartet wurden die Reading Panels von der Dresdnerin Katja Klengel, und so läuft es ab: "Wir möchten das filmische Potential des Comics nutzen und den Zuschauer so für die Geschichte begeistern: Einzelne Comics werden mit Hilfe der Künstler selbst, Schauspielern (2-4) und akustischen Untermalungen szenisch gelesen."

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es auch ein Video-Archiv: Reading Panels



Mehr zur aktuellen und früheren Lesungen gibt es auch auf der Facebook-Seite von Reading Panels.

Und noch 2 direkte Links zu Panel-Videos :

Freitag, 13. November 2015

Dogtari im TV


Seit einigen Jahren bring Olaf Neumann alias Dogtari das Freud und Leid eines Lebens mit Hund pointiert in Wort und Bild zu Papier - erst digital, auf seiner Webseite und auch bei myComics.

Seit 2014 sind die Cartoons auf TIER.TV, Deutschlands größtem Heimtier-Portal, zu Hause - und im TV gab es Dogtari nun auch direkt zu sehen, der WDR hat im Rahmen der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" eine Homestory mit der ganzen Dogtari Familie gefilmt, die Sendung ist online in der Mediathek: Tiere suchen ein Zuhause mit DOGTARI 



Seit diesem Jahr gibt es die gesammelten Cartoons von Dogtari als Cartoonband, eine Leseprobe ist online bei myComics: Dogtari Wachhunde

Mehr von Dogtari - Cartoons, Infos, Tierschutzaktionen - gibt es auf der Facebookseite von Dogtari.

Donnerstag, 12. November 2015

Interview mit Till Mantel ("St. Jürgen Sage")


"Ein grausamer Wassermann treibt sein Unwesen in Travemünde..."

Beim "Quo Vadis?"-Wettbewerb von myComics ging es um den Anfang und das Ende, und um die diversen Wegkreuzungen und Fragen dazwischen. Auf dem dritten Platz landete Till Mantel mit seinem Comic "Die St. Jürgen Sage" über den Wassermann in Travemünde.

Wie immer wollten wir mehr zu den Gewinner-Comics wissen, und haben Till Mantel zu seinem Comic, der eigenen Comic-Geschichte und zu aktuellen Projekten befragt:

Woher kam die Idee zur "St. Jürgen Sage“?

Ich bin in einem Buch über Lübecker Sagen und Märchen auf die Geschichte gestoßen und war von der Figur des Knochenharfe spielenden Wassermanns begeistert. Dachte, das könnte auch ein cooler Charakter aus einem Hellboy Comic sein. Außerdem bin ich in dem Ort aufgewachsen, in dem die Sage spielt. Es gibt dort zum Beispiel die Lindwurmstraße, die Roggenbukstraße und den St. Jürgenring...

Ausschnitt aus "Die St. Jürgen Sage"
Woran arbeitest du gerade?

Vor Kurzem bin ich mit der Arbeit an „Germany´s next Top Zombie“ fertig geworden. Die Story wurde von Sebastian Kemke geschrieben und wird bei Weissblech Comix im Zombieterror Sonderheft Nr.2 erscheinen.

Wann hast du mit dem Comiczeichnen angefangen, und wie kamst du dazu?

Ich habe schon immer viel gezeichnet und bin quasi seit dem Vorschulalter dabei. Am Anfang waren meine Comics nur Bildfolgen, ohne Sprechblasen und eine Seite war quasi ein Panel. So in der 7ten oder 8ten Klasse habe ich angefangen ziemlich gemeine und brutale Geschichten über meine Klassenkameraden und Lehrer zu zeichnen. Aus den Mitschülern und Lehrkörpern wurden Superhelden und Superschurken, die an Marvel Charaktere angelehnt waren. Spider-man wurde Spacken-man und so weiter... Meistens war ich in einer großen Pause mit einer Geschichte fertig. Als ich so circa 16 Jahre alt war hatte ich schließlich eigene Figuren und ließ meine Ergebnisse in Kleinstauflagen drucken, die ich an Bekannte oder in Komission beim nächsten Comichändler verkauft habe.

Eine Illustration von Till Mantel

Das erste Comicheft, das du dir selbst gekauft hast, war:

Das weiß ich leider echt nicht mehr, tut mir leid.

Wenn du dich für eine Woche in eine Comicfigur verwandeln könntest, wer würdest du dann sein?

Schwierige Frage... Superhelden haben coole Kräfte, aber sie müssen immer so viel einstecken! Und dann der ganze Stress und die Verantwortung... Dafür haben sie ziemlich hübsche Freundinnen! Ich glaube dieser Jack von Fables hat es hin und wieder ganz gut, oder?

Was sind deine aktuellen Favoriten auf myComics?

Insektenwelt von Till Felix ist toll gezeichnet.

Vielen Dank für das Interview!

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Weitere Links + Interviews:

Till bei myComics:
Verboten ; Held der Arbeit

Till im Web:
Web ; Facebook ; Instagram

Weitere Interviews mit myComics-Wettbewerb Gewinnern

Dienstag, 10. November 2015

Intercomic Köln: Fotos!



78. Internationale Comicmesse in Köln

Am 7. November 2015 war es mal wieder soweit: Die Comicmesse Köln (INTERCOMIC) lud war Treffpunkt für Comiczeichner, Leser und Fans!
 

Erneut hatten die Besucher ausgiebig Gelegenheit in zahlreichen Neuerscheinungen aus Genren wie Fantasy, Manga, Independent Comics, Comic Kunst, Krimi und Horror zu stöbern, Zeichnern live über die Schulter zu schauen, sich etwas zeichnen oder signieren zu lassen und auch über Kunst und Comics miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zusätzlich bot sich auch die Möglichkeit zum Kauf von Comic-Figuren der eigenen Lieblingshelden sowie weiteren Merchandising-Produkten. Außerdem gab es im Eventraum auch einige interessante Veranstaltungen, wie eine Batman-Bilderschau oder Vorträge zu verschiedenen Themen. Ein paar Foto-Eindrücke von der Messe-Stimmung gibt es hier im Blog:

Comics, Hefte, Bücher, die ganze Messe lang stöbern? Kein Problem!

Gedruckte Comics aber auch zahlreiche Originale finden sich auf der Messe

Ein Blick vor die Bühne

Paradies für Comic-Sammler

Comics gehen längst nicht nur auf Papier, auch natürlich auf dem Bildschirm!

Comiczeichner mittendrin

Und noch ein paar Links zur Messe

Freitag, 6. November 2015

"Die Proteinriegelverschwörung" - ein Webcomic-Projekt mit 20 ZeichnerInnen



An Halloween fand ein originelles gemeinschaftliches Webcomic-Projekt statt: Helldraween! 

Insgesamt 20 Zeichner waren bei Helldraween dabei, jeder zeichnete 1-2 Seiten der Story, bei der es um Fränk (Frankensteins Monster) und Zombies ging. Die einzelnen Seiten wurden dann gesammelt und verlinkt, so dass man die ganze Geschichte lesen kann. Seit gestern ist die komplette Geschichte auch bei myComics online, hier ist der Link:

"Die Proteinriegelverschwörung" - ein Webcomic-Projekt

Organisiert wurde die Aktion von Timo Schütz, in seinem Blog gibt es Zusatzinfos dazu und die Links zu allen Einzelseiten in den jeweiligen Blog der Zeichner: Teamocomics: Helldraween

Die Helldraween-Teilnehmer im Überblick: 

  • Katharina Netolitzky
  • Veronika Gruhl
  • Sarah Stowasser
  • Hannes Radke
  • Dario Di Donato
  • Uli Döring
  • Adroth Rian
  • Anna Fuchs
  • Carolin Reich
  • Mike Garbisch
  • Sebastian Kempe
  • Andi Papelitzky
  • Kaydee
  • Stephan Kuhn
  • Max Vähling
  • Vanessa und Rosalie Karré
  • Lew Bridcoe
  • Piers Goffart 
  • Timo Schütz

Dienstag, 3. November 2015

24 Stunden Comics online: Vampire, Kuscheltiere, Vorstellungsgespräche & Kater

 

Im Oktober war internationaler 24 Stunden Comic Tag 2015

Zeichner aus aller Welt machen mit, und stellen sich der Herausforderung, in 24 Stunden einen kompletten 24-seitigen Comic zu zeichnen. Es gab auch mehrere 24-Stunden-Events: in Winterthur waren in der Alten Kaserne wieder 60 Teilnehmer dabei, aber auch kleinere Gruppen wie der 24-Stunden-Event beim Seetroll am Bodensee haben sich etabliert.

Bei myComic sind nun mehrere der 24 Stunden Comics online, hier einige Tipps:

WOMBO von Jeff Chi
"Diesen Comic habe ich beim 24-Stunden-Comic-Tag im Frühjahr 2015 in Leipzig gezeichnet. Mit einer schnellen Graustufe veröffentliche ich den hier anlässlich Halloweens. Gregor schenkt seiner Freundin Steffi das Kuscheltier "Wombo" zum Geburtstag. Aus Situationen, die wir alle so kennen, entstehen schnell merkwürdigste Momente..."

GRAF REISSZACKEN AUS DEM EIS von Armin Parr
Entstanden beim 24-h-Comic im Kulturzentrum Alte Kaserne in Winterthur

ERSTSCHLAG von Helen Aerni
"Mein Comic von 24h Comic Zeichnen in Winterthur 2015. Ohne weitere Bearbeitung (einscannen mal ausgenommen) Vampirjagd im eher klassischen Stil, die Geschichte reiht sich in Fragmente ein, wer neugierig ist findet dort mehr Hintergründe zu den Charakteren

DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH von Bob 
24-h-Comic, entstanden am 3.10. im Seetroll im Friedrichshafen
Der sympathische Jedermann Armin Seidenglanz bewirbt sich bei einer ominösen Firma um einen Job. Im Vorstellungsgespräch bekommt er drei Aufgaben gestellt. Wird Armin die Herausforderung meistern und den Mächten der Finsternis die Stirn bieten?

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Und gerade ging mit "Kafkas Katze" von Julia Zejn ein 12-Stunden-Comic online, der noch tintenfrisch ist: entstanden am 1.11.

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24 Stunden Comics: Archiv
Bei myComics gibt es eine eigene Rubrik für die 24 Stunden Comics, fast 100 Comics sind online.
Viel Spass beim Schmökern: Die gesammelten 24 Stunden Comics



Und noch einige 24-Stunden-Links:

Freitag, 30. Oktober 2015

Interview mit Marcus Behrendt alias EMBE ("Planet Z")


"Der Captain und sein Techniker machen sich auf fremde Welten zu erobern ..."

Beim "Quo Vadis?"-Wettbewerb von myComics ging es um den Anfang und das Ende, und um die diversen Wegkreuzungen und Fragen dazwischen. Den zweiten Platz in diesem Wettbewerb belegte Marcus Behrendt, der seine Comics unter dem Künstlernamen EMBE veröffentlicht, mit seinem Beitrag "Planet Z".

Wie immer wollten wir mehr zu den Gewinner-Comics wissen, und haben Marcus zu seinem Comic, der eigenen Comic-Geschichte und zu aktuellen Projekten befragt:

Woher kam die Idee zu deinem Comic "Planet Z"?

Bevor ich mit PLANET Z startete, gab es schon einen wichtigen Charakter aus dem Comic. "Robotski", der schlechtgelaunte, misanthrope Roboter. Ich hatte damals eine kleine Cartoon-Reihe mit ihm gemacht und dachte mir, dieser Typ müsse mal sein ganzes Potential zeigen. Da ich selbst großer Science-Fiction-Fan bin, war der Weg zu einem Weltraum-Abenteuer nicht mehr weit. Ziel war, selbst nicht genau zu wissen was passieren wird. Zum Glück kann auf einem fremden Planeten einfach alles passieren und dass sollte es auch. Ich habe jede Woche eine Seite gezeichnet, ohne mir vorher zu überlegen wohin mich die Reise führt. Einfach drauf los. Da ich die Geschichte als Webcomic angelegt hatte, war auch der Druck von Außen stark genug, weiter zu machen. Zum Schluss sind es zwei mal 62 Seiten geworden. Dann habe ich mich meinem Folgeprojekt gewidmet, DIE INSEL. Diesmal in Farbe und mit Konzept.

Ausschnitt aus "Die Insel"

Woran arbeitest du gerade?

Leider nicht an einem neuen Comic. Ich habe gerade ein paar Motion-Comic Aufträge für´s Fernsehen beendet und kümmere mich mit um unsere Comic-Community „toonsUp“ Wir versuchen uns etwas Inhaltlich zu erweitern und dann steht ja auch noch die erste ComicCon im Dezember an, auf der wir einen Stand haben werden. Da gibt es auch noch einiges vorzubereiten. Nicht zu vergessen unser jährliches ART-BATTLE, hier mische ich auch noch kräftig mit. Wenn das gelaufen ist, werde ich mich um ein größeres Projekt kümmern, dass wohl viel Zeit in Anspruch nehmen wird, hier wird dann wieder gezeichnet was das Zeug hält. Vielleicht ist meine To-Do-Liste auch manchmal etwas lang.

Kämpfer für das diesjährige ArtBattle auf toonsUp

Wann hast du mit dem Comiczeichnen angefangen, und wie kamst du dazu?

Asterix, Mickey Maus, Clever und Smart und Lucky Luke. Das sind so die stärksten Einflüsse als Kind gewesen. Aber eigentlich sind wohl meine Eltern schuld. Ich bin der jüngste von 3 Geschwistern und bei uns lag der erzieherische Schwerpunkt auf Kreativität. Wir haben viel gemalt, gebastelt, gebaut, sollten ein Instrument lernen. Ich hatte als Kind nie wirklich Spaß am lesen, doch dann kamen die Comics ins Haus. Ich war süchtig, wollte mehr und irgendwann wollte ich selbst welche machen. Und genau dass tat ich dann. Anstatt in der Schule aufzupassen, kritzelte ich Figuren in die Hefte. In meiner Jugend wurde das zeichnen weniger, ich gründete mit 2 Freunden eine Punkband und dann stand Musik im Vordergrund. Als ich dann nach Bremen zog, kam langsam die Sucht zurück und 6 Jahr später in Berlin, wo ich heute wohne, kann ich sogar das Zeichnen als meine Arbeit bezeichnen.

Foto vom Arbeitsplatz

Das erste Comicheft, das du dir selbst gekauft hast, war:

Das weiß ich nicht mehr, vielleicht Lucky Luke oder Clever und Smart. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich mir mal heimlich auf einem Flohmarkt ein „Schwermetal“ gekauft habe. Da war ich 10 oder 11 Jahre, dass war schon ganz schön aufregend. Ich glaub ich habe das immer noch irgendwo rumliegen.

Wenn du dich für eine Woche in eine Comicfigur verwandeln könntest, wer würdest du dann sein?

Ich glaube ich würde keinen Superhelden wählen, wäre mir zu anstrengend. Vielleicht so etwas wie Snoopy oder Garfield. Ich könnte mal etwas ausspannen und rumhängen, ohne irgendwelche Pflichten und Stress. Ja, dass könnte mir gefallen.

Plakat zum Roman von Michael Tsokos "Zerschunden" erschienen im Knaur Verlag

Was sind deine aktuellen Favoriten auf myComics?

Ich schaue immer mal wieder gerne in die Verlagsneuheiten. Ich bin da so ein wenig raus, aber am meisten stehe ich auf die UserComics. Die finde ich wirklich interessant. Was mir im Gedächtnis geblieben ist, sind die Arbeiten von Johannes Kretschmar, die „Märchenbüttel“-Reihe von Albert Hulm, oder das tolle Artwork von „2084 Blackbox“ von Matthias Lehmann. Aktuell verfolge ich die „Insektenwelt“ von Till Felix, bin sehr gespannt was da noch so kommt.

Vielen Dank für das Interview!

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Weitere Links + Interviews:

EMBE bei myComics:
Die Insel ; Planet Z

EMBEMarcus im Web:
Website ; Blog

Weitere Interviews mit myComics-Wettbewerb Gewinnern

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Doctor Who Comics jetzt auch in Deutschland! Mit Leseprobe



Endlich erscheinen die Doctor Who-Comics auch in Deutschland! 

Er ist über 900 Jahre alt, wechselt ab und zu den Körper und ist der Titelheld von Großbritanniens beliebtester Science-Fiction-Serie: Doctor Who. Sein Raumschiff/Zeitmaschine, die Tardis, sieht aus wie eine blaue Telefonzelle und ist von innen wesentlich größer als von außen. Mit ihr reist der Doctor durch Raum und Zeit, auf der Suche nach Abenteuern und den Wundern des Universums. Und da es keinen Spaß macht, diese allein zu entdecken, lädt der letzte Timelord vom Planeten Gallifrey immer wieder Menschen ein, um ihn auf seinen Reisen zu begleiten.



So bizarr der Versuch einer Beschreibung des Doctors und seiner Welt auch anmuten mag, so faszinierend sind doch seine Abenteuer. In der Popkultur Großbritanniens ist der zeitreisende Abenteurer eine feste Größe und aus TV, Radio, sowie der Buch- und Comic-Welt nicht mehr wegzudenken.

Nun gibt es die Doctor Who-Comics endlich auch in Deutschland. Der erste Band, der jetzt im Handel ist, hat den Titel "Herrschaft des Schreckens" und enthält neue Abenteuer des 10. Doctors (in der TV-Serie von David Tennant verkörpert): Im New York der Gegenwart wird die junge Mexikanerin Gabriella auf einmal von unheimlichen Gestalten bedroht. Der Doctor nimmt sich der Sache an und stellt schon bald fest, dass nicht nur Gabriella in Gefahr ist, sondern die gesamte Menschheit. Mit Gabriella an seiner Seite und mit seinem Schallschraubenzieher im Anschlag macht er sich daran, das Problem zu lösen.

Eine Leseprobe ist bei myComics online: Doctor Who: Der Zehnte Doctor



Von 1963 bis jetzt: Doctor Who Rückblick

Doctor Who hat ganze Generationen britischer Fernsehproduzenten, die mit ihm aufwuchsen, beeinflusst. Die Serie ist sozusagen der Prototyp dessen, was britische Science-Fiction-Fernsehserien heute ausmacht: überzeichnete Charaktere, schräge Storylines, eine oftmals edel-trashige Optik und unverwechselbarer englischer Humor. Die von der BBC produzierte Serie wurde von 1963 bis 1989 durchgehend ausgestrahlt. Dann pausierte der Doctor im TV, bis im Jahr 2005 der neue Kanon ins Programm genommen wurde, dessen neunte Staffel gerade in England angelaufen ist.

Als die bisher am längsten laufende und erfolgreichste Science-Fiction-Fernsehserie hat Doctor Who sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Inzwischen hat sich Doctor Who zu einem weltweiten Phänomen entwickelt, mit einer besonders starken Präsenz in den USA. Auch in Deutschland nimmt die Doctor Who-Welle seit einigen Jahren stark an Fahrt auf, mit einer jetzt schon immens großen Fangemeinde, und das, obwohl die deutschen TV-Abenteuer derzeit nur über Pay-TV oder als DVD/Blu-Ray erhältlich sind.

Aktuell spielt Peter Capaldi den mysteriösen Zeitreisenden, dessen Fähigkeit zur Reinkarnation es den Machern ermöglicht, die Hauptdarsteller (je nach ihrer jeweiligen Beliebtheit mehr oder weniger) einfach auszutauschen. Dieser Wechsel gehört zum Doctor Who-Kult und hält die Serie lebendig. Die aktuellen Comics bedienen in vier parallel laufenden Reihen zunächst die Fans der Doctoren der Neuzeit.

Der erste Band ist im Oktober bei Panini erschienen, der nächste Band mit Abenteuern des 11. Doctors (Matt Smith) folgt im November und Peter Capaldi, als 12. Doctor, hat im Frühjahr 2016 seinen ersten Comic-Auftritt. Bei den Comic-Plots wirken Autoren der TV-Serie mit und bringen den richtigen Ton in die Storys. Ausnahme-Comic-Künstler wie Elena Casagrande sorgen mit ihrem Strich für dynamische Zeichnungen und dafür, dass alle Charaktere wiederzuerkennen sind. Die Comics enthalten eigenständige Storys und gelten als offizielle Erweiterung des Whoversums, was sie für Doctor Who-Fans zum ultimativen Schmökerspaß macht!